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Wir da

Ausbildung mit Aussicht

Ein Büro unweit des Sydney Opera House und der Harbour Bridge: HR-Trainee Karola berichtet von ihrer Auslandsstation bei der ING in Australien – und verrät, warum man dort lieber nicht Sport in der Mittagspause treiben sollte.

Von der Harbour Bridge zum Sydney Opera House und auf dem Rückweg durch den royalen botanischen Garten: Was die Sehenswürdigkeiten schlechthin sind, sieht Karola nun in jeder Mittagspause. Die 28-Jährige ist Trainee in Human Resources (HR) in Frankfurt und seit August für ihre Auslandsstation drei Monate bei der ING in Australien.


Privat

Frankfurt, Nürnberg, Frankfurt, Sydney: Karola kommt ganz schön rum. Das Trainee-Programm sieht eineinhalb Jahre Rotation in den verschiedenen Einheiten von HR vor – dazu gehört auch der Auslandsaufenthalt in einer anderen ING-Unit. „Ich habe verschiedene ING-Standorte angeschrieben und in Australien gab es mit Abstand die spannendsten Projekte“, sagt Karola. Sie unterstützt für drei Monate das „Leadership & Learning Team“ in Sydney und unterstützt große internationale Projekte: Sie arbeitet daran mit, die Prozesse und Plattformen aller Standorte zu vereinheitlichen und ein weltweites Performance-Programm zu entwickeln. Außerdem hilft sie den australischen Kollegen dabei, ein Toolkit für die Mitarbeiterentwicklung aufzusetzen.

An die australische Arbeitsweise muss sie sich erst noch gewöhnen. „Die Australier ticken ganz anders als wir Deutschen, hier ist alles sehr flexibel und individuell“, erzählt Karola. „Gleichzeitig werden in Prozesse und Entscheidungen sehr viele Kollegen und Abteilungen einbezogen. In den Teams kümmern sich alle Kollegen um alle Themen.“ Die australische Kultur wird auch in Meetings deutlich, in denen der private Aspekt im Vordergrund steht. Sollte doch einmal keine Zeit sein, entschuldigen sich alle Beteiligten ausführlich dafür. Wie locker und flexibel die Australier sind, zeigt sich auch bei dem Orientierungstreffen, bei dem quartalsweise alle neuen Mitarbeiter begrüßt werden. Der CEO Uday Sareen ist sehr nahbar, gibt viel von sich selbst preis und nimmt sich Zeit für die Gespräche mit den neuen Kollegen.

 

Sport sollte man mit Australiern allerdings nicht machen – was als Wellness- und Fitness-Einheit in der Mittagspause angekündigt war, entpuppt sich als schweißtreibendes Intervalltraining. Dann doch lieber ein Strandspaziergang nach Feierabend mit Leuten aus aller Welt, die Karola bei „meet-ups“ trifft. „Ich werde auf jeden Fall alle Ausflugsziele in meinem Reiseführer besuchen und ein Surfkurs muss natürlich auch sein“, erzählt sie. Ende Oktober kommt ihr Freund nach Sydney, dann wird Urlaub gemacht: Mit einem Camper geht es drei Wochen die Ostküste entlang.  

 

ING-DiBa

 

Über die ING Bank (Australia) Limited

 

  • Kunden: 1,7 Millionen
  • Mitarbeiter: 1.170
  • Einlagen: 30 Milliarden Australische Dollar
  • Hypotheken: 38 Milliarden Australische Dollar
  • 1999 ING Direct (Handelsname) startet mit dem „Savings Maximiser“-Sparkonto und verändert den Hypothekenmarkt durch einfache Immobilienkredite.
  • 2010 Das Zahlungskonto „Orange Everyday“ kommt auf den Markt – ohne monatliche Kontoführungsgebühren. Auch Gebühren am Geldautomaten werden nur bei Abhebungen unter 200 Australische Dollar fällig.
  • 2012 Mit „Living Super“ startet landesweit die erste Pensionskasse, mit der die Kunden für ihre Rente vorsorgen können. In diesem Fonds wird alles gebündelt: Es gehen nicht nur die Zahlungen des Arbeitgebers ein, die Kunden können darauf auch Geld einzahlen, Investitionen oder Versicherungen verwalten.

 

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Über die Stadt

Sydney ist mit knapp fünf Millionen Einwohnern die größte Stadt Australiens. Der Stadtkern „City of Sydney“ ist von 48 Stadtteilen umgeben, die sich über 12.000 Quadratkilometer erstrecken. Das gesamte Stadtgebiet ist ungefähr doppelt so groß wie Berlin. Die 495 Meter lange Harbour Bridge überspannt den Hafen, wo auch das berühmte Sydney Opera House steht. Weitere bekannte Sehens­würdigkeiten sind der Sydney Tower, der royale botanische Garten und das Viertel „The Rocks“.

„Ich werde auf jeden Fall alle Ausflugsziele in meinem Reiseführer besuchen.“

Karola, HR-Trainee

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