Du Digitaler

Olli macht Fitness 4.0

Die Digitalisierung ist da. Wir alle müssen uns neuen Herausforderungen stellen und uns an neue Technologien gewöhnen – beruflich und privat. Drei Kollegen haben sich getraut. Olli aus dem Kundendialog hat für die Digital-Challenge ein E-Gym ausprobiert. Wie es im ergangen ist.

„Cool, das ist ja wie ein Computerspiel“, sagt Olli. Damit hat der Trainer im Fitnessstudio den Gamer überzeugt. Anstatt mit einem Controller in seinen heimischen vier Wänden sitzt der Kollege aus dem Kunden­dialog an einem Fitnessgerät und arbeitet an seiner Muskulatur. Auf dem Display vor sich steuert der Hannoveraner einen Punkt über eine kurvige Strecke herauf und herunter, indem er die Griffe der Brustpresse kontrolliert nach vorne drückt und zurückkommen lässt.

 

Dabei muss Olli stets exakt die Kraft aufwenden, die das System für sein Training berechnet hat. Ansonsten schert der Punkt aus und ihm gehen wertvolle Punkte verloren, die er auf der Strecke einsammeln muss. „Das erleichtert dir das Training ungemein, weil du genau die richtigen Muskelpartien mit der nötigen Kraft beanspruchst“, sagt Trainer Florian, der mit einem iPad bei Olli steht. Mit dieser Gamification kann sich Olli für das Training im E-Gym „Daily Fitness“ unweit des ING-DiBa Standorts Hannover begeistern. Normalerweise treibt Olli Sport lieber draußen. Er geht laufen, absolviert Parkour und macht Kampfsport.

Daniel Möller

 

Für die Challenge hat er sich angeschaut, welche Möglichkeiten die Digitalisierung in einem Fitnessstudio bietet. Trainer Florian begleitet ihn dabei und nimmt nach dem Aufwärmen auf dem Laufband erst einmal seine Krankengeschichte mithilfe des iPads auf. In einer App werden die Anamnese, die Trainingspläne und die Fortschritte aller Mitglieder festgehalten und sind für alle Trainer einsehbar. Danach geht es weiter zu den Geräten.

„Mich interessiert, was ich brauche. Dann schaue ich, welche Möglichkeiten es dafür gibt.“

Olli, Kundendialog

Dort stellt Florian zunächst die optimale Sitzposition ein. Wenn Olli sich das nächste Mal daran anmeldet, indem er sein Fitnessarmband an einen Touchpoint hält, stellt sich das Gerät gleich richtig ein. Was das optimale Gewicht ist, errechnet das System aus der Maximalkraftmessung. Dafür muss Olli an jedem Gerät einmal so viel Gewicht bewegen wie möglich. Über eine App kann Florian seinen Trainingsplan sowie seine Erfolge einsehen und diese – sofern gewünscht – mit den Ergebnissen anderer Mitglieder vergleichen. „Das Ranking ist noch einmal eine zusätzliche Motivation“, erklärt Florian.

Daniel Möller


Im E-Gym sind außer Mitgliedern und Trainern auch die Geräte miteinander vernetzt. „Sie laufen alle synchron und sind gleichzeitig in der Trainings- und in der Pausenphase“, sagt Florian. „So können alle Mitglieder parallel trainieren und das Gerät wechseln.“ Ollis Fazit: Die digitalen Features erscheinen ihm sinnvoll – aber Fitnessstudios sind immer noch nichts für ihn. Die Challenge war weniger das Digitale, sondern mehr, die anstrengenden Übungen durchzustehen.

Smart Home selbstgemacht

„Ich bin voll vernetzt“, sagt Olli. „Mit dem Handy steuere ich meinen Fernseher, nutze es als Maus- und Tastaturersatz für den PC und schaue darüber Filme, die ich mit einem Mini-Beamer an die Wand projiziere.“ Allerdings hat seine Vernetzung Grenzen, in den sozialen Medien ist er nicht vertreten. „Außer in der World-of-Warcraft-Community“, fügt er hinzu. So sehr er sich auch für digitale Features begeistert, „Trends interessieren mich nicht“, sagt er. „Mich interessiert, was ich brauche. Dann schaue ich, welche Möglichkeiten es dafür gibt.“

Daniel Möller

 

Bevor Olli bei der ING-DiBa anfing, machte er eine Ausbildung zum Tischler. Da merkte er aber schnell, dass es für mehr als ein Hobby nicht reicht. Er wollte Menschen helfen und machte eine Ausbildung zum psychologischen Berater. Nebenher arbeitete er in einem Callcenter. „Ich quatsche gern“, sagt Olli und lacht. Beides prädestinierte ihn für seine Arbeit im Kundendialog, wo er nun seit 14 Jahren tätig ist.Ollis Haus ist vollgestopft mit Technik. „Ich zocke gern – und zwar aus Leidenschaft“, sagt er. „Wenn man nicht viel Geld für einen guten Gaming-PC ausgeben will, dann muss man eben selbst Hand anlegen.“ Deswegen kauft er alle Einzelteile im Web und baut sie selbst zu einem Computer zusammen. Irgendwann hatte er so viel Hardware herumliegen, dass er sie in einem alten Aktenkoffer verbaut hat. Fertig war der PC, der sich unters Sideboard im Schlafzimmer schieben lässt – ideal für Netflix-Abende.

Olli im Digital-Check

Kurz-Interview: Wie der Kollege es mit digitalen Hypes hält, was ihn online nervt und wie er seine digitale Challenge fand.

Kontaktlos bezahlen, bitte

Als Bastler fühlt Olli sich im Baumarkt wesentlich wohler. Im Obi besorgt er sich nach dem Training einen Stromstoßschalter. Dieser ist nötig, damit sich eine Lampe von zwei verschiedenen Schaltern aus bedienen lässt. „Einmal kontaktlos bezahlen, bitte. Geht das hier?“, fragt Olli an der Kasse. „Ah ja, ich seh’ es ja schon“, ergänzt er nach einem kurzen Blick auf das Funk-Symbol über dem Kartenlesegerät. Mit seiner VISA Card der ING-DiBa ist Olli schließlich kontaktloses Bezahlen gewohnt.

 

So oft es geht, setzt er sie ein. Heute versucht er sein Glück mit seinem Android-Handy. Dabei hat Olli sich für die App „Boon“ entschieden, die sich mit Geld aufladen lässt. Das Kartenlesegerät piept, als Olli sein Handy davorhält. „Noch mal“, fordert ihn die Kassiererin auf. Doch auch der zweite Versuch scheitert. Kurzerhand greift er zur VISA Card. „Gestern bei Edeka hat das noch funktioniert“, sagt Olli. „Komisch“, findet auch die Kassiererin. „Hier haben schon einige Leute mit ihrem Handy bezahlt.“ Das klappt offensichtlich nicht immer. Auch Jessica und Harald haben es probiert. Das Ergebnis: In zwei von drei Versuchen mussten die Kollegen auf die VISA Card der ING-DiBa zurückgreifen – auf sie ist immer Verlass.

 

Digitalisierung erfordert Mut. Denn die größte Herausforderung bei digitalen Neuerungen ist es, sich darauf einzulassen. Harald, Jessica und Olli waren offen für Neues und wurden dadurch positiv überrascht. Das gilt auch für unsere Orange Mission bei der ING-DiBa. Die Zukunft bleibt eine Herausforderung, eine Challenge, die zugleich große Chancen birgt. Challenge accepted!

Auf eigene Faust

Jeder digitale Entdecker musste sich allein durch eine weitere Challenge kämpfen. Der Social-Media-Abstinenzler Olli hat sich an seiner ersten Snapchat-Story versucht. Woran es gehakt hat, erzählt er hier:

Daniel Möller

„Ich habe tagelang versucht, jemanden zu finden, der mir eine Snapchat-Story erklärt. Nachdem mir zehn Leute aller Altersklassen nur mit Kopfschütteln begegneten, fand ich endlich eine Passiv-Userin. Jetzt weiß ich, es ist: audio-visuelles Blogging mit einem Fokus auf Visuelles. Die Bedienung der App ist recht simpel, wenn auch nicht wirklich intuitiv. Das Problem ist nicht die Technik, sondern das, was man damit macht. Ich habe mir einige Tage überlegt, was ich via Snapchat teilen könnte und komme zu keinem Ergebnis. Ich bin einfach nicht der Typ für digitale Selbstdarstellung. Sorry, das ist nicht mein Ding. Fazit: Challenge gescheitert.“

Olli

Und die anderen?

Schau dir hier an, welchen digitalen Challenges sich Jessica und Harald gestellt haben.

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