Du Digitale

Alles unter einem Dach

Smart Home ist in aller Munde – doch wie genau lebt es sich in voll vernetzten vier Wänden? Jessica aus dem Kundendialog in Nürnberg hat den Praxistest gewagt. Was sie erlebt hat und warum sie am liebsten gleich einziehen möchte.

Der Serverschrank mit all seinen Kabeln im Flur ist ein Vorbote dessen, was Jessica heute erwartet: ein voll vernetztes, elektronisch steuerbares Haus. Die 24-Jährige ist seit 2011 bei der ING-DiBa in Nürnberg und hat dort ihre Ausbildung zur Kauffrau für Dialogmarketing absolviert. Heute stellt sie sich der Challenge, ein Smart Home im oberfränkischen Wailersbach zu steuern. Das gehört Heiko Neundörfer, Chef des örtlichen Fachgeschäfts „HiFi Forum“, der sich mit diesem Anwesen einen Traum erfüllt hat.

 

Jessica hatte mit dem Thema Smart Home erst wenige Berührungspunkte. Trotzdem hat sie eine klare Vorstellung davon, was sie erwartet: „Ich will alles steuern können. Wenn ich irgendwo vergessen habe, das Licht auszumachen, muss ich dafür nicht mehr extra zurücklaufen – sondern kann es von dem Ort machen, an dem ich gerade bin.“

TM Studios

Jessica ist eine Digital Native und probiert gern Neues aus: „Ich sehe dann ja, ob das was für mich ist oder nicht.“ Das Smartphone hat sie stets zur Hand. „Ich kaufe fast nur online und muss immer sofort alles googeln.“ Und abfotografieren: „Ich habe aktuell 22.000 Bilder auf meinem Handy. Ich bin ein Freak“, sagt sie und lacht. Ihre Lieblings-Apps sind die gängigen sozialen Netzwerke wie Snapchat, Instagram und Pinterest. „Ich lasse mich da gerne inspirieren“, sagt Jessica.

Jessica im Digital-Check

Kurz-Interview: Wie Jessica online einkauft, auf welche App sie gewartet hat und was ihr erstes Handy war.

Einfach auf „Heizung“ tippen

Auch an das Smart Home geht sie offen heran. Auf dem Touchscreen im Hausflur soll sie zuerst die Temperatur im Arbeitszimmer um ein Grad hochdrehen. Jessica tippt auf „Heizung“ und landet auf einer Liste aller Räume – inklusive Temperaturanzeige sowie Plus- und Minus-Zeichen daneben. Intuitiv tippt sie auf das Plus-Zeichen beim Arbeitszimmer. Nichts geschieht. Eine Hürde beim Smart Home: die Bedienung mit langen Fingernägeln. Nach kurzen Startschwierigkeiten klappt es doch. In 0,1er-Schritten regelt Jessica die Temperatur im Arbeitszimmer um ein Grad hoch.

TM Studios

 

Im nun etwas wärmeren Arbeitszimmer wartet die zweite Aufgabe. Wo normalerweise der Lichtschalter angebracht ist, befindet sich eine Fläche mit mehreren kleinen Knöpfen. Hier bittet Heiko sie, das Radio anzustellen. Jessica drückt kurzerhand auf „Tuner“, aber nichts passiert. Skeptisch drückt sie aufs Plus-Zeichen und langsam ertönen die Nachrichten aus den Deckenlautsprechern.

 

Auch das Heimkino im Wohnzimmer ist kein Problem für sie. Mithilfe zweier Knopfdrücke auf der Fernbedienung lässt sie die Leinwand herunterfahren und das TV-Programm abspielen. Es gibt auch Fernseher, die aus Sideboards hochfahren und in Spiegel integriert sind. Jessicas Fazit zu dieser Erfahrung: „Ich will auch so ein Haus!“

TM Studios

Ihr erstes Unboxing-Video

Der Trend unter Bloggern: Pakete auspacken, ohne zu wissen, was drin ist – und das per Video festhalten. Auch Jessica musste alleine eine Challenge bewältigen und drehte dafür ihr erstes Unboxing-Video.

Und die anderen?

Schau dir hier an, welchen digitalen Challenges sich Olli und Harald gestellt haben.

Was meinst du?

dislike

Hat mich weniger interessiert

Lieber Nutzer,
bitte verrate uns doch, warum dir der Artikel weniger gut gefallen hat. Alle Felder mit einem Sternchen müssen ausgefüllt werden.

Du Logo

Weitere Titelstorys