Du Digitaler

PIN statt Schlüssel

Einfach ein parkendes Auto schnappen – das Smartphone macht’s möglich. Harald aus dem Direktvertrieb Baufinanzierung in Frankfurt hat Carsharing ausprobiert.

Harald macht ein Selfie: nicht um es zu posten, sondern für die Führerscheinprüfung von car2go. Der Kollege aus dem Direktvertrieb Baufinanzierung in Frankfurt wird heute erstmals Carsharing ausprobieren. Er ist zuversichtlich: „Anbieter digitaler Dienstleistungen haben ja den Anspruch, es ihren Kunden so einfach wie möglich zu machen – so wie wir bei der ING-DiBa“, sagt der 56-Jährige.


Harald stellt sich gern neuen Herausforderungen. So wagte er vor zwei Jahren eine Kehrtwende in seinem Leben und wechselte zu der Bank mit dem Löwen. Zuvor war er in einem Unternehmen für die PR verantwortlich. Das Angebot der ING-DiBa sprach gezielt Quereinsteiger an. „Die Finanzbranche und die ING-DiBa als bekannte Direktbank haben mich interessiert“, erklärt Harald seine Beweggründe. Der Wechsel war eine gute Entscheidung, findet er: „Ich schätze hier die Entwicklungsmöglichkeiten, die offene Atmosphäre, das Vertrauen und die Kollegialität.“

Heute testet Harald, wie praktisch car2go tatsächlich ist. Während andere Carsharing-Angebote auf feste Verleihstationen setzen, stehen die Fahrzeuge dieses Anbieters im Stadtgebiet verteilt und lassen sich per Handy orten, reservieren, mieten sowie aufschließen.

Autosuche via Handy

Die Anmeldung geht einfach und digital, die Bestätigung ist genauso schnell im Mail-Postfach. Das nächste Fahrzeug wartet laut App direkt um die Ecke, das Harald über das Smartphone auch direkt reservieren und mieten kann. Seine persönliche PIN gibt er auf einem Display an der Windschutzscheibe ein. Das Auto ist aufgeschlossen, es kann losgehen. Im Wagen greift er direkt ins Handschuhfach: „Hier stecken der Schlüssel, Fahrzeugpapiere und Tankkarten“, erklärt Harald. Die Informationen hat er zuvor online recherchiert. Neue Aufgaben geht er gut vorbereitet an.

„Anbieter digitaler Dienstleistungen haben ja den Anspruch, es ihren Kunden so einfach wie möglich zu machen – so wie wir bei der ING-DiBa.“

Harald, Direktvertrieb Baufinanzierung

Die erste Hürde lässt jedoch nicht lange auf sich warten. Das Navi-Display reagiert nicht. Egal. Auf geht’s. Aber wie lässt sich der Rückwärtsgang einlegen? Anstelle des Schalthebels befindet sich auf der Mittelkonsole nur ein Rädchen. Als Harald daran dreht, ändert sich die Anzeige auf dem Navi – das erste Problem ist also schnell gelöst. „Das wäre mit einem Touch-Display einfacher gewesen“, findet Harald.

Ganz analoge Herausforderungen

Und der Rückwärtsgang? Am Armaturenbrett entdeckt er den Automatikschalthebel schließlich seitlich am Lenkrad. Dann läuft es. Sein Fazit: Car2go hält, was es verspricht. „Wenn ich mit Bus und Bahn in der Stadt bin und spontan ein Auto brauche, dann geht das schnell und unkompliziert“, findet Harald.

In seiner Freizeit spielt Harald klassische Musik am Klavier und tritt auch mit anderen Musikern auf. In diesem Bereich hat die Digitalisierung ebenfalls Einzug gehalten. „Das reicht von interaktiven Apps bis zum Roboter, der Mozart am Klavier spielt“, sagt Harald. „Solche Entwicklungen finde ich spannend.“ Wenn er nicht gerade selbst Musik macht, hört er gerne CDs. Mit Streaming-Diensten konnte er sich bisher noch nicht an­freunden. „Die Tonqualität ist bei CDs einfach besser und für unterwegs habe ich meine Musik auf dem iPhone.“ Social Media findet er vor allem beruflich interessant: „Eine tolle Möglichkeit, direkt mit Kunden und Kollegen zu kommunizieren.“ Privat nutzt er Apps, um Mails zu checken, Bahnverbindungen heraus­zusuchen oder aktuelle Nachrichten zu lesen. „Ich schätze die Aktualität und die Schnelligkeit“, sagt Harald.

Virtuelle Virtuosen

Haralds neueste digitale Entdeckung: Spirio, das Selbstspielsystem des Klavierherstellers Steinway & Sons. Per App lassen sich große Pianisten quasi virtuell ins Wohnzimmer holen. Daraufhin bewegen sich die Tasten des Klaviers in der individuellen Dynamik und Spielweise des Interpreten. In seiner Einzel-Challenge hat Harald das Selbstspielsystem ausprobiert – und so das „Italienische Konzert“ von Johann Sebastian Bach quasi im Duett mit dem Pianisten Antonio Pompa-Baldi gespielt.

Und die anderen?

Schau dir hier an, welchen digitalen Challenges sich Jessica und Olli gestellt haben.

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