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Faktencheck

Weißt du, warum wir durchs Web „surfen“, was digitale Gehstöcke sind und wie die erste Website ausgesehen hat? Lerne die bunte Vielfalt des Internets kennen.

Kollektomat

Rinzewind

 

Der Klingelbeutel hat in schwedischen Kirchen ausgedient: Im Dom der Stadt Uppsala können Kirchgänger seit bald zehn Jahren ihre Spende per Kreditkarte an einem sogenannten Kollektomaten tätigen. Ein Multiple-Choice-Menü ermöglicht sogar eine Zweckbindung: Soll für die Aidshilfe, die Orgel oder die Suppenküche gespendet werden? Das kommt sowohl bei Spendern als auch bei den Kirchen gut an. Die Kollektomaten sind mittlerweile in ganz Schweden zu finden. Die Stockholmer Obdachlosenzeitung hat diesen Trend aufgegriffen und ihre Verkäufer mit Kartenlesegeräten ausgestattet.

Das erste YouTube-Video

Elefanten haben große Rüssel: Diese Botschaft teilt YouTube-Gründer Jawed Karim den Zuschauern im allerersten Video mit, welches in das Netzwerk hochgeladen wurde. Mit seinem Kurzfilm vor dem Elefantengehege im Zoo legt Karim am 23. August 2005 den Grundstein für das erfolgreichste Video-Netzwerk der Welt, das heute zum Google-Imperium gehört.

Haustiersitting 2.0

Heute muss man sich keine Sorgen mehr machen, wenn Vierbeiner allein zu Hause sind. Man kann via Smartphone oder Tablet nach ihnen sehen, mit ihnen kommunizieren und sogar mit ihnen spielen. Möglich machen das Apps wie Petcube, Cam2Pet und Dog Monitor. Vorbei sind die Zeiten, in denen man Familie, Nachbarn oder Haustiersitter organisieren musste, wenn man unterwegs seinn wollte.

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Von der Gehhilfe zum Aufpasser

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Der Spazierstock wird smart: Dafür sorgt die französische Firma Dring, die den SmartCane entwickelt hat. Er ist mit GPS ausgestattet, lernt mit der Zeit die Gewohnheiten seines Nutzers kennen und schlägt bei Unregelmäßigkeiten Alarm – etwa, wenn der Stock hinfällt und länger nicht aufgehoben wird oder jemand sich längere Zeit nicht bewegt. Dann bekommen die Angehörigen ein Warnsignal mit dem Standort zugeschickt. Dafür hat der SmartCane den Innovation Award der Leitmesse CES 2017 (Consumer Electronics Show) in Las Vegas erhalten.

Die Mutter des Surfens

Sie brachte den Menschen Anfang der 90er das Internet näher. Doch wie sollte die Bibliothekarin Jean Armour Polly aus einem kleinen Ort im US-Bundesstaat New York ihren Ratgeber-Artikel zur Einführung in die Internetnutzung nennen? Wie heißt das überhaupt, was man da im Web macht? Ihr Mauspad ließ schließlich den Funken überspringen. Es zeigte das Bild eines Surfers auf einer Welle; darunter der Schriftzug „Information Surfer – Apple Library News Group“. So war der Titel geboren. „Surfing the Internet“ erschien 1992 in einer Fachzeitschrift und wurde einer der am meisten gelesenen Artikel in der Anfangszeit des Webs. Die ersten User hatten somit nicht nur einen Ratgeber fürs Internet, sondern auch einen Ausdruck für das, was sie dort machen: Surfen.

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So sah die erste Internetseite aus

info.cern.ch/hypertext/WWW/TheProject.html


Das Internet, wie wir es heute kennen, haben wir dem Forschungszentrum CERN zu verdanken. Die Organisation hatte ein Problem: Sie hatte sowohl Standorte in der Schweiz als auch in Frankreich, die unterschiedliche Netzwerkstrukturen aufwiesen. Der britische Wissenschaftler Tim Berners-Lee entwickelte daher das Internet, um den Datenaustausch zwischen beiden Standorten zu vereinfachen. 1993 machte CERN das Projekt öffentlich – mit der weltweit ersten Internetseite, die einen Überblick über dieses neue World Wide Web gab.

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