Von uns für euch

Mut haben, Neues zu wagen

Im August 2017 fiel der Startschuss für die Transformation in Österreich. Seitdem geht es in großen Schritten hin zur agilen Bank. Im März 2018 wurde die erste Säule umgestellt.

Es ist Oktober. Der Duft von Käse, Salami und Peperoni liegt in der Luft. An sich nichts Weltbewegendes. Im Wiener Büro ist das aber doch eher eine Seltenheit. Und in diesen Tagen und Wochen trotzdem nichts Einmaliges. Ungewöhnlich oft entdeckt man leere Pizzakartons in der Küche. Der Grund sind „Pizza Sessions“. Neue Arbeitsweise und Pizza, neue Essgewohnheiten? Nicht ganz. Fakt ist aber, dass sich durch den One Agile Way of Working viel ändert. Das betrifft jeden Mitarbeiter und wirft viele Fragen auf. Genau dafür gibt es die „Pizza Sessions“. Der Name ist hierbei Programm. In einer kleinen Runde zusammen mit Kollegen und leckerer Pizza lassen sich die Fragen rund um One Agile Way of Working schlichtweg einfacher besprechen. Rede und Antwort stehen dabei jeweils ein bis zwei Kollegen aus dem Transition Team.

 

Keine Angst vor Veränderung


Agiles Arbeiten kommt nicht über Nacht. Im August 2017 begann die Transformationsreise in Österreich. Auch wenn es ein globales Referenzmodell für die agile Organisationsstruktur gibt, ist jedes Land gefordert, dieses Modell entsprechend lokal anzupassen. „Jeder ist dazu eingeladen, mit aufdie Reise zu kommen. Der Schlüssel dafür ist, dass die Mitarbeiter offen für Veränderungen sind und den Weg mitgehen wollen“, sagt Klaudia, Agile Coach in Wien.

 

Bei Klaudia ist der Funke sofort übergesprungen: „Zukünftig entscheiden diejenigen, die es am besten wissen. Eigentlich total logisch.“ Sie hat keine Angst vor Entscheidungen und Veränderungen. Deswegen hat sie nach zwölf Jahren als Head of Customer Services auch den Schritt gewagt, etwas Neues auszuprobieren: Sie ist Agile Coach und Mitglied im Transition Team, das die Transformation steuert. „Ich wollte wieder näher an den Menschen sein, weil mir die Arbeit mit den Kollegen so viel Spaß macht“, so Klaudia. IT, HR, Customer Services und Co. – alle Einheiten sind im Transition Team vertreten, um die verschiedenen Perspektiven mit einzubeziehen. Mit seiner interdisziplinären Struktur ist das Team auch ein Pionier der neuen Arbeitsweise. In ihrer Rolle als Agile Coach wird Klaudia die Tribes und Squads begleiten und ihnenhelfen, bestmöglich zusammenzuarbeiten und sowohl individuell als auch im Ganzen zu wachsen.


Nicht allen Mitarbeitern geht es so wie Klaudia. Die Aussicht auf Veränderung sorgt auch für Ungewissheit. Um sich offen auszutauschen, wurde und wird vor allem auf den Dialog in kleiner Runde gesetzt, wie bei den „Pizza Sessions“. Die Veränderung kann nur mit einer offenen Fehler- und Feedbackkultur gemeistert werden. „Fehler gehören dazu, diese dürfen nicht unter den Tisch gekehrt werden. Die Teams müssen sie offen ansprechen, analysieren und gemeinsam nach Lösungen suchen. Ehrliches Feedback hilft dabei“, weiß Klaudia.  

„Zukünftig entscheiden diejenigen, die es am besten wissen. Eigentlich total logisch. “

Klaudia, Agile Coach in Wien

Staffing & Job Talks: Neue Chancen ergreifen


Nachdem die Organisationsstruktur für Österreich fix war, ging es daran, die neuen Positionen zu besetzen. Das Ziel war, den Prozess möglichst transparent zu gestalten und den Mitarbeitern eine Chance zu bieten, sich zu verändern. Die Agile Coaches sowie die meisten Stellen mit Führungsverantwortung (Agile Leads) wurden ausgeschrieben; die Kandidaten stellten sich einem teils mehrstufigen Auswahlverfahren. Auch Klaudia hat nach zwölf Jahren erstmals wieder ein Assessment-Center durchlaufen und ein Motivationsschreiben verfasst. „HR hat diesen Prozess gut organisiert, ich habe das Vorgehen wirklich als fair empfunden.“ Für die Positionen in den Squads wurden die betreffenden Mitarbeiter zu Job Talks eingeladen. Ziel der Job Talks war es, die Interessen und Wünsche der Mitarbeiter zu erfahren und herauszufinden, ob sie bestimmte Interessen oder Fähigkeiten haben, die sie auf ihrer bisherigen Position nicht nutzen konnten. „Es war eine Chance für alle, sich aktiv einzubringen“, erläutert Klaudia. Nach Abschluss der Job Talks fand noch vor Weihnachten ein Austausch zwischen den Agile Leads und HR statt, um die bestmögliche Startaufstellung für die Squads festzulegen.

 

Auf der Zielgeraden


Seit Januar wissen die Mitarbeiter der Delivery-Säule, in welchen Tribes und Squads sie arbeiten werden. Die neuen Teams konnten sich schon vor der Umstellung im März im „Pre-Boarding“ beschnuppern und die neue Arbeitsweise kennenlernen. Dabei werden sie aktiv von den Agile Coaches unterstützt, die ihrerseits bereits zahlreiche Trainings absolviert haben. „Das Tolle am One Agile Way of Working ist, dass sich die Teams jetzt auf das Wesentliche konzentrieren können und nicht durch sonstige Termine abgelenkt werden – denn die Arbeit in den Squads ist das Tagesgeschäft. Wenn die Kollegen, die ich brauche, um meine Themen umzusetzen, neben mir sitzen, sind viele Meetings überflüssig“, sagt Klaudia.

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