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Keine Widerrede?

„Nein, das geht nicht“, „das wird doch nix!“ Wie oft mussten wir das schon hören? Und wie oft war das falsch? Trotzdem entwickeln wir uns stetig weiter. Das ist keine Gabe, die uns in den Genen steckt, sondern ein Lernprozess – auch für Führungskräfte, wie ein Blick in die Historie offenbart.

Ob Telefon, Auto, Fax oder persönlicher Computer: All diese Produkte haben, als sie erstmals auf den Markt kamen, neben Begeisterung auch Widerstände erzeugt – vom Stirnrunzeln bis zur harschen Verweigerung.  Und das ist nicht erst ein Phänomen unserer Zeit. Schon immer erzeugt Neues Reibung. Das Phlegma ist schließlich so alt wie die Fähigkeit von uns Menschen, Dinge zu erfinden.


Natürlich gilt: Nicht jede Innovation bringt die Menschheit voran. Nicht jede Neuerfindung setzt sich durch. Aber zwischen blindem Zukunftsoptimismus und prinzipieller Ablehnung liegen vorsichtige Neugier und berechtigte Zweifel. Nicht selten bedarf es für das Ziel Zukunft ein hohes Maß an Mut. Und den müssen eben auch die Führungskräfte aufbringen.


Die folgenden Zitate zeigen: Auch große Persönlichkeiten verweigern sich den V eränderungen – und liegen letztendlichkomplett daneben. Die Fehleinschätzungen prominenter Innovationsverweigerer: 

 

„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“

Kaiser Wilhelm II, 1888

 

„Die Amerikaner brauchen vielleicht das Telefon, wir aber nicht. Wir haben sehr viele Eilboten.

William Preece, Britische Post, 1896

 

„Die kabellose Musikbox hat keinen kommerziellen Wert. Wer würde eine Nachricht bezahlen, die an niemanden persönlich gerichtet ist?“

David Sarnoffs Antwort auf die Frage, ob er in das Radio investieren möchte, 1920er

 

„Eine Rakete wird niemals die Erdumlaufbahn verlassen.“

The New York Times, 1936

 

„Es gibt praktische keine Chance, dass Kommunikationssatelliten den Telefon-, Telegraphen-, TV- oder Radioempfang in den Vereinigten Staaten verbessern.“

Thomas Craven, FCC Commissioner, 1961

 

„Es gibt keinen Grund, warum ein einzelner Mensch einen Computer zuhause haben sollte.“

Ken Olson, CEO Digital Equipment Corp., 1977

 

„Das Internet wird nicht mehr Einfluss auf die Wirtschaft haben als das Faxgerät.“

Paul Krugman, Nobelpreisträger, 1998

 

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