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Unverhofft glücklich

Sie waren offen und mutig zugleich. Karin Toschka, Michael Bergmann und Liane Wild von der ING-DiBa haben sich gewandelt und neue Aufgaben innerhalb der Bank übernommen. Warum dieser Schritt nicht ganz einfach für sie war, sie heute aber trotzdem glücklich sind.

Als vor vier Jahren die Entscheidung fiel, den E-Mail-Service im Service Center der ING-DiBa in Frankfurt aufzulösen und die Aufgaben an den Kundendialog in Hannover zu übertragen, hatte Karin Toschka Sorge. Sorge, wie es für sie weitergehen würde. Sorge, in welchem Bereich sie in Zukunft arbeiten würde.

Rund 40 Mitarbeiter beantworteten damals Kundenanfragen per E-Mail. Sie alle mussten genau wie Karin ihre Aufgaben abgeben. „Ich hatte zwar keine Angst, meinen Job zu verlieren, da man offen mit uns gesprochen hat und klar war, dass es genug andere Arbeit gibt. Doch nicht zu wissen, in welchem Bereich wir zukünftig arbeiten würden, war schon ein komisches Gefühl“, sagt die heute 39-Jährige.

Wissen weitergeben

Trotzdem musste es weitergehen. Irgendwie. Karin wies ihre Kollegen in Hannover in die Prozesse rund um die E-Mail-Bearbeitung ein. Schließlich war sie zu diesem Zeitpunkt noch im Spezialistenteam des E-Mail-Services und für die Texte sowie für Arbeitsabläufe verantwortlich. Sie gab ihr Fachwissen weiter, ohne selbst zu wissen, was kommt.

Parallel dazu machte sie sich Gedanken, wo in der Bank sie zukünftig gerne arbeiten würde. Alle Mitarbeiter hatten die Möglichkeit, Wünsche anzugeben. Diese Chance wollte Karin nutzen, denn die Bank zu verlassen, war keine Option. Sie dachte an Trainingsmanagement, schließlich hatte sie Germanistik und Sportwissenschaften auf Lehramt studiert.  Ihr damaliger Chef ermutigte sie, sich mehr zuzutrauen und es im Business Development des Service Centers zu probieren. Gesagt, getan. Karin bewarb sich dort und bereits nach dem ersten Gespräch hatte sie den Job in der Tasche.

„Durch die Veränderung vor vier Jahren habe ich von der Bank eine riesige Chance bekommen.“ Karin Toschka, Business Development

Heute arbeitet sie als Referentin Business Development und betreute beispielsweise die Einführung der neuen Visual Identity. Als Teilprojektleiterin koordinierte sie die Tests zur Umstellung auf die neue Schriftart und arbeitete eng mit Kollegen in der IT zusammen. „Durch die Veränderung vor vier Jahren habe ich von der Bank eine riesige Chance bekommen. Eigentlich hätte mir nichts Besseres passieren können.“

Auch privat hat sich Karin bewegt. Als sie vor zehn Jahren von Münster nach Frankfurt zog, war das ein großer Schritt für sie. Schließlich musste sie Freunde und Familie zurücklassen. „Gerade in der ersten Zeit fiel mir das schwer. Mittlerweile habe ich mir hier auch einen Freundeskreis aufgebaut.“ Am Rhein-Main-Gebiet schätzt Karin besonders das schöne Wetter. Und das kann sie gut gebrauchen. In ihrer Freizeit fotografiert sie am liebsten ihre Kaninchen und Katzen im heimischen Garten. Mehr als 27.000 Follower hat sie bereits auf Instagram, wo sie regelmäßig Bilder von ihren Tieren veröffentlicht.


Wenn sich heute eine Tür schließt, dann
öffnet sich irgendwo eine andere.

Dieser Spruch hat mich aufgebaut, als vor vier Jahren die Entscheidung fiel, den E-Mail-Service in Frankfurt aufzulösen und die Aufgaben nach Hannover zu verlagern. Das Schöne ist, für mich hat sich dieser Spruch sogar bewahrheitet. Wäre der E-Mail-Service nicht aufgelöst worden, wäre ich vielleicht nicht im Business Development gelandet.

Karin Toschka

Mehr als 27.000 Follower hat Karin bei Instagram mit ihrem Account „carinjo“, wo sie Bilder von ihren Kaninchen veröffentlicht.